Eröffnung der Kunstausstellung Pot na Goričko

Donnerstag, 3. September, um 18.00 Uhr
Schloss Grad
Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Kunstausstellung Pot na Goričko ein – einem besonderen Abend, an dem bildende Kunst, Musik und Natur in einer einzigartigen Verbindung zusammentreffen und zugleich der Eintritt in den Ruhestand von Stanka Dešnik, der langjährigen Direktorin des Landschaftsparks Goričko, gewürdigt wird.

Nikolaj Beer, Pot na Goričko, 1986
Der Titel der Ausstellung Pot na Goričko geht auf eine Zeichnung des slowenischen Künstlers Nikolaj Beer aus dem Jahr 1986 zurück. Goričko ist ein zentrales Motiv in seinem Werk – eine Landschaft der Herkunft, der Ferne und der Rückkehr.
Für Bram D’Hont ist die Beziehung zu Goričko eine andere. Er stammt aus Zeeuws-Vlaanderen in den Niederlanden und lebt heute in Prosečka Vas. Goričko ist für ihn keine Landschaft der Erinnerung, sondern der Ort, an dem er lebt und arbeitet. Die Landschaft erscheint in seinem Werk daher weniger unmittelbar, sondern vielmehr als Raum, aus dem sein künstlerisches Schaffen entsteht.
Die Ausstellung verbindet zwei unterschiedliche Wege: Beers Weg hin zu einer Landschaft der Erinnerung und D’Honts Weg durch eine Landschaft der Gegenwart. Ein zentrales verbindendes Element ist die Lemniskate, eine mathematische Kurve in Form einer Acht, die die Anordnung der Werke bestimmt und die Besucher durch die Ausstellung führt.

Pot na Goričko verbindet so Kunst, Landschaft, Erinnerung und zeitgenössische Formen des Schaffens und lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie ein Ort die Kunst prägt – und wie Kunst einen Ort neu erfahrbar machen kann.
Die Ausstellung Pot na Goričko markiert den Eintritt in den Ruhestand von Stanka Dešnik, der ehemaligen Direktorin des Öffentlichen Instituts Landschaftspark Goričko. Sie ist keine Ausstellung im herkömmlichen Sinne. Vielmehr unterstreicht sie ihr langjähriges Bestreben, das Schloss zu einem Zentrum der Region zu entwickeln, in dem der Schutz der Natur und die kulturellen Aspekte des Lebens eine zentrale Rolle spielen – mit besonderem Augenmerk auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Die Ausstellung gibt einem besonderen Kreislauf Gestalt, der Natur, bildende Kunst und Musik miteinander verbindet. Im Laufe eines Jahres können die Besucherinnen und Besucher die Entwicklung dieses Prozesses verfolgen.
Die Künstler
Bram D’Hont – bildender Künstler, geboren in Zeeuws-Vlaanderen, lebt und arbeitet in Prosečka Vas auf Goričko. Seit 1980 widmet er sich einer kontinuierlichen künstlerischen Forschung, in der Malerei, digitale Bildbearbeitung, Wissenschaft und Philosophie ineinander übergehen.
Nikolaj Beer – geboren 1945 in Križevci auf Goričko, ausgebildet in Ljubljana, lebt und arbeitet in Izlake. Seine Zeichnung Pot na Goričko aus dem Jahr 1986 gab der Ausstellung ihren Namen. Ein einziges Blatt steht zweiundfünfzig Positionen gegenüber.
Die Musiker
Quartett Farivium:
Valeria Kučan – Sopransaxophon
Dora Mlinarić – Altsaxophon
Tia Tivančič – Tenorsaxophon
Katja Zwanziger – Baritonsaxophon
Anja Kučan – Klavier
Katja Huber – Gesang


